Gesundheit & Höhenkur

Prima Reizklima

Geschützt durch die hohen Bergketten im Norden und Süden fällt hier im Jahr nur etwa halb so viel Niederschlag wie in den bayerischen Bergen. Die Sonnenscheindauer ist sogar um 10 % höher als in Bozen.

Das Meraner Becken beeinflusst das Klima am südlichen Ötztaler Alpenhauptkamm mit gemäßigten Temperaturen, sodass die Baumgrenze in Obergurgl-Hochgurgl nahezu auf 2.400 Meter hinaufreicht.
 

Allergenarm & geringe Pollenbelastung

Durch die reizarme Höhenluft habe in Obergurgl-Hochgurgl Pollenallergiker selbst während der Hauptblütezeit wenig Probleme. Außerdem ist die Luft zu dünn für die lästigen Hausstaubmilben, die auf dieser Höhe nicht lebensfähig sind. Seit Jahren wertet das Institut für Botanik an der Universität Innsbruck mittels einer Pollenfalle den Pollenflug in Obergurgl aus. Die Auswertungen erbringen den Nachweis, dass bei gezieltem Einsatz der Information und des individuellen Verhaltens, Obergurgl-Hochgurgl für Pollenallergiker als Urlaubsort mit Allergenkarenz bestens empfohlen werden kann.

Alles in allem ein prima "Gesundheitsklima"

Der aktuelle Pollenwarndienst von Obergurgl ist unter der Internetadresse botany.uibk.ac.at abrufbar.
 

Wissenschaft beweist: Bergurlaub bringt Gesundheitseffekte

Das Geheimnis des Erholungswertes beim aktiven Bergurlaub liegt, so die Trends der Österreichischen Höhenstudie, in der Mobilisierung und Ökonomisierung der Kräfte durch den menschlichen Organismus.

Positive Auswirkungen auf typische Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen, Übergewicht und das Herz-Kreislaufsystem wurden bei einem längeren Wanderurlaub in mittlerer Höhenlage von 1.500 - 2.500 Meter wissenschaftlich nachgewiesen.

Dazu kommt das positive Gesamterlebnis Berg mit seiner ursprünglichen Landschaft, Flora, Fauna und Gletscherwelt.
 

Alpinmedizinische Station im Universitätszentrum Obergurgl

Das Institut für Sportwissenschaften an der Universität Innsbruck befasst sich mit der Untersuchung und Belastung des menschlichen Organismus und der aeroben Leistungsfähigkeit bei Aufenthalten in der Höhe. Sportler und Sportvereine können somit ihr Höhentraining medizinisch kontrolliert in Obergurgl durchführen. Die neue alpinmedizinische Station bietet hochwertige Einrichtungen wie Fahrradergometer, Atemgasanalyse, Laktatanalyzer und Kleinphotometer an.
 
Information und Kontakt unter
obergurgl@uibk.ac.at
www.uibk.at/obergurgl