Etappe 4

Winnebachseehütte (2.361 m) - Gries im Sulztal (1.569 m) - Amberger Hütte (2.136 m)
 

Informationen:

 

Strecke:

Steig, Fußweg, Fahrweg

Anforderungen:

Trittsicherheit; Bergweg rot

Schwierigkeiten:

keine besonderen Schwierigkeiten

Ausrüstung:

normale Wanderausrüstung

Gehzeit:

rund 3 3/4 Std.

Höhenunterschied:

rund 550 Hm Aufstieg, rund 800 Hm Abstieg

Höchster Punkt:

2.361 m

Entfernungskilometer:

rund 11 km

Übernachten, einkehren:

Winnebachseebütte, Vordere Sulztalalm, Amberger Hütte

Quereinstieg, -ausstieg:

von Gries im Sulztal (Gde. Längenfeld) zur Winnebachseehütte (rund 2 1/4 Std. Aufstieg, rund 1 3/4 Std. Abstieg); von Gries im Sulztal (Gde. Längenfeld) zur Amberger Hütte (rund 2 Std. Aufstieg, rund 1 1/2 Std. Abstieg)


Ein Abstecher ins pittoreske Bergdorf

Von der kleinen, bezaubernden Winnebachseehütte schraubt sich der Steig zunächst in Serpentinen hinunter ins Tal des Winnebachs, in das ein tosender Wasserfall herabstürzt. In der Folge wandern wir den Hang über dem Tal entlang sanft abwärts. Wer etwas Acht gibt, entdeckt hier auf den Steinen zahlreiche Gletscherschliffe. Es handelt sich um eine alpine Szenerie, die man durchschreitet, ehe der Steig weiter unten in den Wald hineinzieht. Ein Fußweg verläuft dann recht steil hinab zu den Häusern von Winnebach, anschließend gelangen wir über einen asphaltierten Fahrweg in das pittoreske Bergdorf Gries im Sulztal (rund 1 ¾ Std. bis hierher). Jetzt beginnt der bis ans Ziel ansteigende Tourabschnitt durch das Sulztal, in dem man ganz nahe an einen Bergriesen herankommt. Ein Fahrweg leitet im bewaldeten Tal einwärts, die Strecke gewinnt langsam an Höhe. Wir erreichen später prächtige Bergwiesen mit der Vorderen Sulztalalm - ein idealer Platz für eine Rast und Einkehr. Nun darf gestaunt werden über die markante, formschöne Berggestalt, die sich im Hintergrund erhebt. Dabei handelt es sich um den rund 3500 Meter hohen Schrankogel, der optisch den weiteren Verlauf der Wanderung prägen wird. Im Anschluss an die Alm zieht die Route spürbarer nach oben, die unbewirtschaftete Hintere Sulztalalm ist Vorbote der Amberger Hütte, die sich nur noch ein paar Schritte entfernt befindet. Das Schutzhaus versteckt sich vis-à-vis des Schrankogels hinter einem grasbewachsenen Mugel. Von der Hütte wird schließlich der Blick frei zum eindrucksvollen Sulztalferner im Süden.

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