Etappe 5
Amberger Hütte (2.136 m) - Wütenkarsattel (3.103 m) - Hochstubaihütte (3.174 m)
Amberger Hütte (2.136 m) - Wütenkarsattel (3.103 m) - Hochstubaihütte (3.174 m)
Informationen: | |
|---|---|
Strecke: |
Steig, Pfad |
Anforderungen: |
Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition, hochalpine Erfahrung; Bergweg schwarz, abschnittsweise alpine Route |
Schwierigkeiten: |
Passage am Sulztalferner und am Wütenkarferner (jeweils Spalten); Bergführer empfolen |
Ausrüstung: |
normale Wanderausrüstung, (je nach Verhältnissen) Pickel, Steigeisen; in jedem Fall Seil; anseilen am Gletscher |
Gehzeit: |
rund 4 1/2 Std. |
Höhenunterschied: |
rund 1100 Hm Aufstieg, rund 100 Hm Abstieg |
Höchster Punkt: |
3.174 m |
Entfernungskilometer: |
rund 8 km |
Übernachten, einkehren: |
Amberger Hütte, Hochstubaihütte |
Quereinstieg, -ausstieg: |
von Gries im Sulztal (Gde. Längenfeld) zur Amberger Hütte (rund 2 Std. Aufstieg, rund 1 ½ Std. Abstieg); von Sölden über Kleblealm und Laubkarsee zur Hochstubaihütte (rund 5 Std. Aufstieg, rund 4 Std. Abstieg); von Sölden über die Fiegl's Hütte im Windachtal und den Seekarsee zur Hochstubaihütte (rund 5 ½ Std. Aufstieg, rund 4 ½ Std. Abstieg); alternativ Linienbusse zur Kleblealm und zur Fiegl's Hütte - dann noch jeweils rund 3 ½ Std. Aufstieg zur Hochstubaihütte (jeweils rund 2 ½ Std. Abstieg); Infos Linienbusse: Tel.: +43/(0)57200/200 |
Eine hochalpine Tour, die über weite Strecke über vergletschertes Gebiet führt, erwartet uns während dieser Etappe. Als Krönung offenbart sich am Ziel bei der Hochstubaihütte in knapp 3200 Meter Höhe ein fantastischer Rundblick auf die Gipfel der Zentralalpen. Von der Amberger Hütte bei Gries im Sulztal wandern wir zunächst gemütlich im flachen Talboden der Sulze nach Süden und in der Folge rechts den Hang hinauf - hier teilt sich bald der Steig, es heißt die rechte Variante nehmen. Die Route leitet nun über die westliche Randmoräne sanft in südlicher Richtung empor. Man betritt später den Sulztalferner - jetzt heißt es anseilen! Am rechten Gletscherrand steigen wir in gleich bleibender Richtung gemächlich auf und passieren dabei den Fuß der Wilden Leck. Zuletzt geht's etwas zügiger hinauf zum Wütenkarsattel nordwestlich unterhalb des Windacher Daunkogels (Besonders in diesem Bereich Achtung auf Spalten!). Dort oben öffnet sich der Blick in eine neue Bergwelt. Jenseits steigt man in schrofigem, brüchigem Gelände hinab auf den Wütenkarferner und kommt dabei rechts an einem kleinen See vorbei. Der Gletscher wird in einem Rechtsbogen leicht ansteigend überquert und am westlichen Rand verlassen - hier mündet der Pfad in die Zustiegsroute von Sölden über den Laub - kar see zur Hochstubaihütte. Jetzt ist die Aussichtswarte der Sonderklasse rasch erreicht, ein Steig leitet auf einem breiten Grat unschwierig die letzten, knapp 100 Höhenmeter empor zu dem AV-Schutzhaus auf der Wildkarspitze.