Etappe 8

Siegerlandhütte (2.710 m) - Windachtal - Brunnenkogelhaus (2.738 m)
 

Informationen:

 

Strecke:

Steig, Karrenweg, Fahrweg

Anforderungen:

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit; Bergweg rot

Schwierigkeiten:

keine besonderen Schwierigkeiten

Ausrüstung:

normale Wanderausrüstung

Gehzeit:

rund 4 1/4 Std.

Höhenunterschied:

rund 800 Hm Aufstieg, rund 800 Hm Abstieg

Höchster Punkt:

2.738 m

Entfernungskilometer:

rund 11 km

Übernachten, einkehren:

Siegerlandhütte, Brunnenkoglhaus

Quereinstieg, -ausstieg:

von Sölden durch das Windachtal zur Siegerlandhütte (rund 5 Std. Aufstieg, rund 4 Std. Abstieg); von Sölden über Fiegl's Hütte im Windachtal zum Brunnenkogelhaus (rund 5 Std. Aufstieg, rund 4 Std. Abstieg); alternativ Linienbus von Sölden zur Fiegl's Hütte - dann noch jeweils rund 3 Std. Aufstieg zu Siegerlandhütte und Brunnenkogelhaus (jeweils rund 2 Std. Abstieg); Infos Linienbusse: Tel.: +43 (0) 57200 200


Gipfelglück in einer Hütte

Eine Hütte auf einem Gipfel stellt das Ziel dieser abwechslungsreichen Tour bei Sölden dar. Tatsächlich steht das kleine, vor wenigen Jahren neu gebaute, komfortabel eingerichtete Brunnenkogelhaus auf dem Gipfel des Vorderen Brunnenkogels. Dort oben in 2738 Meter Höhe lässt die Aussicht in die Ötztaler und Stubaier Alpen keine Wünsche übrig. Der Startpunkt, die Siegerlandhütte, befindet sich über dem hinteren Windachtal. Wir wandern von dem Schutzhaus zunächst zügig den Hüttenberg hinunter zur Talstation der Materialseilbahn. Nun folgt ein Abschnitt im beinahe flachen Windachtal, eine Klamm des Talbachs wird rechts umgangen. Die Route leitet gemütlich hinab zur Materialseilbahn der Hildesheimer Hütte. Jetzt beginnt ein Karren- bzw. Fahrweg, dem man angenehm absteigend bis zur Brücke über die Windache in ungefähr 1950 Meter Höhe folgt. Hier endet der abwärts verlaufende Tourabschnitt, ab nun geht's nur noch aufwärts, wir verlassen das Windachtal. Zunächst wird die Windache überquert, ein Steig leitet danach in südlicher bzw. südöstlicher Richtung recht steil im Wald den Hang hinauf, ehe er unter den Ausläufern der Schönkarschneid sanft nach Westen führt. Man steigt nach oben ins Schönkar, das durchwandert wird, und in der Folge um ein Felseck herum (versichert). Zuletzt zieht der Steig steil empor auf einen Sattel. Am Sattel trennen uns nur noch wenige Minuten vom Brunnenkogelhaus am Vorderen Brunnenkogel und von dem unvergleichlichen Panorama.

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